Dienstag, 29. Juni 2010

iOS 4 - Erste Erfahrungen - Teil 3/3

Neben den sogenannten „Meilensteinen“, von denen ich die für den Nutzer wichtigsten in Teil 1 und Teil 2 vorgestellt habe, hat Apple in seinem neuen iOS 4 noch viele weitere kleinere Neuerungen eingebaut.
Insgesamt sollen es über 100 sein. Grund genug, einige davon vorzustellen:

Neben der minimalen Änderung des Designs, hat Apple die Bedienung des iPod im iPhone etwas geändert und erweitert. Nun kann man am iPhone Wiedergabelisten für den iPod erstellen, verändern und natürlich auch löschen. Bisher war das nur mit der Synchronisation mit iTunes möglich.
Außerdem beherbergt die Multitaskingleiste nach einem Wisch nach rechts die Schnellsteuerung des iPods. Das macht Sinn, denn auch hier ist die Funktion des Multitaskings angesprochen. Nach dem Minimieren einer App kann also auch z. B. schnell zum nächsten Titel springen.
Im gleichen Bedienungsmenü besteht zudem die Möglichkeit, die automatische Landscape-Funktion zu deaktivieren, den Bildschirm also zu fixieren. Das Bild bleibt also in seiner „normalen“ Position, auch wenn man das iPhone dreht, statt sich entsprechend zu drehen.



Minimale Verbesserungen gab es auch beim Nachrichten-Versand:
Die automatische Texterkennung schlägt bei Bedarf und auf Wunsch des Nutzers Wörter vor, während man sie schreibt. Egal ob man sich dabei vertippt oder nicht.
Ich persönlich habe diese Funktion nach einem kurzen Test wieder deaktiviert, da ich mich schon zu sehr an ihr Fehlen gewöhnt habe und trotzdem hervorragend zurecht gekommen bin.
Außerdem besitzt das iPhone nun endlich einen SMS-Zeichenzähler, um den Nutzern ein bisschen beim Sparen zu helfen.

Ebenfalls ein nettes Feature ist die erleichterte Google- und Wikipedia-Suche. Die Spotlight-Suche integriert nun nämlich die beiden genannten Dienste. Während man das Smartphone nach einem Begriff durchsucht, kann man also auch gleichzeitig das Internet zu Rate ziehen.



Mein Fazit

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Betriebssystem für das iPhone. Es macht die Bedienung des Gerätes noch komfortabler und die Oberfläche noch anschaulicher, als es ohnehin schon der Fall ist. Jeder iPhone-Nutzer kommt sofort mit den Neuerungen und den kleinen Änderungen in der Bedienung zurecht, es gibt keinerlei Probleme, wie man es von Apple in Sachen Bedienung ja gewöhnt ist.
Das iOS 4 enthält zwar Neuerungen, die in meinen Augen viel zu spät kommen und auf anderen Smartphones längst Standard sind, jedoch schafft es Apple, auch mit diesen eher simpleren Neuerungen zu beeindrucken. Auch wenn es z. B. nur Ordner sind, sie werden sehr stylisch und modern dargestellt und stellen wiederum die Ordnergestaltung anderer mobilen Betriebssysteme in den Schatten. Genauso ist es bei der neuen Funktion Multitasking. Es sieht einfach edel aus, wenn sich durch einen einfach Doppelklick auf den Homebutton eine schicke Leiste laufender Programme öffnet. In meinen Augen hat das ganze sehr viel Stil.
Was mich zudem überrascht hat: Trotz erweitertem Funktionsumfang habe ich bisher keine Einbußen in der Leistung und Geschwindigkeit des iPhones feststellen können. Auch die Akkuleistungsdauer hat sich im Vergleich zum OS 3.1.X nicht geändert.
Einige Meldungen, die Gegenteiliges behaupten, kann ich also glücklicherweise nicht bestätigen.


Es ist zu beachten, dass das, was ich beleuchtet habe, nur ein Bruchteil aller neuen Funktionen unter iOS 4 darstellt. Wer mehr erfahren möchte, wird z.B. im großen Portal von iszene.com auf jeden Fall fündig.
Von meiner Seite war's das erst einmal zu Erfahrungen mit iOS 4.
Ich bin sicher, sobald Android 2.2 erschienen ist, wird Kanti (versuchen, zu) kontern ;-)

1 Kommentare:

kanti hat gesagt…

Harhar, als ob ich kontern müsste. Apple hat doch bisher "nur" aufgeholt. Mit Android 2.2 kommen Sachen auf die du noch ein Jahr (oder ewig [Flash 10.1]) warten musst. ;)

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